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Sachbearbeiter/in für Schifffahrtsangelegenheiten (20172029_0002)

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist für die Unterhaltung, den Ausbau und den Neubau von Bundeswasserstraßen zuständig. Sie sorgt als Strompolizei- und Bauaufsichtsbehörde dafür, dass die Wasserstraßen befahrbar und die bundeseigenen Schifffahrtsanlagen und die Wasserstraßen sicher sind. Als Schifffahrtspolizeibehörde sorgt sie dafür, dass durch den Verkehr oder sonstige Nutzungen auf der Wasserstraße keine Gefahren für Mensch und Umwelt entstehen.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich betreibt und unterhält 140 km Wasserstraßen, den Rhein-Herne-Kanal (RHK), den Wesel-Datteln-Kanal (WDK), den südlichen Teil des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) und den schiffbaren Teil der Ruhr.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit unbefristet einen/eine

Sachbearbeiter/in für Schifffahrtsangelegenheiten

Der Dienstort ist Duisburg-Meiderich.
Referenzcode der Ausschreibung 20172029_0002

Bewerbungsfrist: 17. Januar 2018
Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
Vertragsart: unbefristet
Laufbahn: gehobener Dienst
Bewerbergruppe: Tarifbeschäftigte / Beamte

Arbeitsort

Bezeichnung: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich
Ort: Duisburg-Meiderich
PLZ: 47138
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Aufgabengebiet

  • Ordnung des Binnenschiffsverkehrs einschließlich nautischer Bewertung von Programmplanungen
  • Verkehrsregelung, -beratung, -unterstützung und Schiffssicherheit
  • Bearbeitung von Befähigungsnachweisen in der Binnenschifffahrt
  • Abwicklung von Havariefällen inkl. Bearbeitung von Schadensersatzforderungen
  • Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei
  • Aufstellen von Verkehrsstatistiken

Anforderungen

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Nautisches Befähigungszeugnis: Schifffahrtspatent B oder höher
  • Befähigung zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst und/oder abgeschlossenes Fachhochschul-/Bachelorstudium der Verwaltungs- oder Wirtschaftswissenschaften und/oder adäquate Qualifikationen aus der Schifffahrt, sowie sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Umfassende Fachkenntnisse im Schifffahrtsrecht
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des Gefahrgutrechts (ADN, können jedoch auch nachträglich angeeignet werden)
  • Vertiefte Streckenkenntnisse auf den Wasserstraßen im Bereich des Amtes sowie auf den angrenzenden Revieren
  • Kenntnisse über die Vorschriften des Nautischen Befähigungswesens
  • Sicheres sprachliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur selbstständigen, ergebnisorientierten und teamorientierten Arbeit
  • Hohe Belastbarkeit bei der Abwicklung von vielfältigen Aufgaben mit unvorhersehbaren Ereignissen
  • Flexibilität, Verhandlungsgeschick, Eigeninitiative, Kooperationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen
  • Soziale Kompetenz, Kritikfähigkeit und Kommunikationsvermögen
  • Gutes Analyse- und Urteilsvermögen
  • Sicherer Umgang mit Office Standardsoftware
  • Gute Verwaltungskenntnisse
  • Bereitschaft zur betrieblichen Fortbildung
  • Bereitschaft zur Tätigkeit im Außendienst (auch außerhalb der Regelarbeitszeit)
  • Führerschein Klasse B

Arbeitgeber-Leistungen

Der Dienstposten ist für Tarifbeschäftigte nach Entgeltgruppe 9b (TVöD des Bundes) bewertet. Für Beamtinnen und Beamte ist der Dienstposten, vorbehaltlich einer endgültigen Bewertung nach dem KGSt-Modell, nach Besoldungsgruppe A9m+Z BBesO gereiht.
Für Beamte steht derzeit nur eine Planstelle der Wertigkeit A6 BBesG zur Verfügung.

Besondere Hinweise

Bei Neueinstellungen beträgt die Probezeit sechs Monate.
Bei Berücksichtigung von internen Bewerberinnen/Bewerbern beträgt die Erprobungszeit sechs Monate.

Der Dienstposten wird während der Erprobungszeit nur vorübergehend übertragen.
Tarifbeschäftigte werden darauf hingewiesen, dass der Dienstposten während der Erprobungszeit nur vorübergehend übertragen wird und während dieser Zeit keine Höhergruppierung erfolgt.
Wenn die tariflichen Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine persönliche Zulage nach
§ 14 Abs. 3 TVöD gezahlt.

Frauen werden verstärkt zur Bewerbung aufgefordert. Frauen werden bei gleicher Qualifikation nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt.
Den Belangen des Bundesgleichstellungsgesetzes wird hierbei Rechnung getragen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Der Dienstposten ist grundsätzlich auch für die Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Die Auswahl erfolgt durch eine Auswahlkommission.

Der Dienstposten ist grundsätzlich auch für die Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet.

Bewerbungsverfahren

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, bewerben Sie sich bitte bis zum 17.01.2018 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite:
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Diplom- /Bachelorkunde und –zeugnis bzw. Befähigungsnachweis für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst, nautische Befähigungszeugnisse) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter „Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren Studienabschluss mit der Abschlussnote.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Rufnummer 04941 602-240 zur Verfügung.

Ansprechpartner

Herr Weisenburger, Tel. 0203 4504-330

Tarifliche Fragen: Herr Bierwirth, Tel. 0203 4504-312