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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master) der Fachrichtungen Geodäsie, Geoinformatik (20180461_0002)

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist das wissenschaftliche Institut des Bundes für Forschung, Begutachtung und Beratung auf den Gebieten Gewässerkunde, Wasserbewirtschaftung, Ökologie und Gewässerschutz und eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde sucht für das Referat M5 „Geodäsie“ für die Mitarbeit im Arbeitsgebiet „Objektvermessung“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet auf eine Dauer von 2 Jahren
eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master)
der Fachrichtungen Geodäsie, Geoinformatik
Der Dienstort ist Koblenz.
Referenzcode der Ausschreibung 20180461_0002

Bewerbungsfrist: 5. April 2018
Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
Vertragsart: befristet
Laufbahn: höherer Dienst
Bewerbergruppe: Tarifbeschäftigte / Beamte

Arbeitsort

Bezeichnung: Bundesanstalt für Gewässerkunde
Ort: Koblenz
PLZ: 56068
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Aufgabengebiet

Wissenschaftliche Bearbeitung von Aufgaben der Ingenieurgeodäsie im Bauwesen im Kontext der Bundeswasserstraßeninfrastruktur einschließlich der entsprechenden fachlichen Vertretung gegenüber dem Dienstherrn, wissenschaftlichen Institutionen und sonstigen Dritten:

• Entwicklung von Standards
• Begutachtung, Entwicklung und Erprobung von Mess- und Auswerteverfahren sowie Vermessungssystemen
• Angewandte Forschung zur Optimierung vorhandener Technologien und Entwicklung neuer Verfahren
• Planung, Durchführung und/oder Vergabe von komplexen Projekten und Erstellung von Fachbeiträgen zur Aufstellung von Messprogrammen

Anforderungen

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) der Geodäsie, Geoinformatik oder vergleichbare Fachrichtung

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Erfahrung in und detaillierte Fachkenntnisse der Ingenieurgeodäsie im Bauwesen
  • Erfahrung in der Forschung und Entwicklung
  • Erfahrungen in der interdisziplinären Vorhabenkonzeption und -realisierung
  • Fähigkeit im Projektmanagement mit der Konzeption, Durchführung, Vergabe einschließlich Vertragsabwicklung von FuE- und Ingenieur-Leistungen
  • Fundierte geodätische Basiskenntnisse (u.a. Ausgleichungsrechnung und Statistik, Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement)
  • Fundierte Kenntnisse der ingenieurgeodätischer Messtechnik und Sensorik sowie Modellierung der Messdaten
  • Fundierte Programmierkenntnisse
  • Umfangreiche Kenntnisse zum aufgabenbezogenen "Stand der Wissenschaft und Technik"
  • Erfahrungen in der Leitung von Projekt- und Arbeitsgruppen und gute Kenntnisse in der Mitarbeiterführung
  • Erfahrungen und gute Fähigkeiten zur mündlichen und schriftlichen Beschreibung und Darstellung sehr komplexer und besonders schwieriger Sachverhalte
  • Repräsentatives Auftreten, Durchsetzungsvermögen, Organisationsgeschick, Verantwortungsbewusstsein, kooperative Umgangsformen sowie Entschlussfähigkeit
  • Bereitschaft zu Dienstreisen, sowie Fahrerlaubnis der Klasse B
  • Gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift

Arbeitgeber-Leistungen

Die Vergütung erfolgt nach TVöD Entgeltgruppe E14. Eine Besetzung des Dienstpostens mit Beamtinnen/Beamten der Besoldungsgruppe A14 BBesO kann im Rahmen einer Abordnung befristet auf die Dauer von 2 Jahren erfolgen.

Besondere Hinweise

Da die Einstellung gem. § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetztes ohne Sachgrund erfolgt, können Bewerber/innen, die in den letzten drei Jahren in einem Arbeitsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland gestanden haben, nicht berücksichtigt werden.

Sie können sich auf ein bestens ausgestattetes Arbeitsumfeld mit einem innovativen Team ebenso freuen wie auf interessante berufliche Herausforderungen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden für tarifbeschäftigte und 41 Stunden für Beamte.

Der Dienstposten ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, daneben unterstützt die BfG bei vorliegenden Voraussetzungen die Möglichkeit der Telearbeit.

Frauen werden verstärkt zur Bewerbung aufgefordert. Frauen werden bei gleicher Qualifikation nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt. Den Belangen des Bundesgleichstellungsgesetzes wird hierbei Rechnung getragen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Sofern Sie einen ausländischen Bildungsabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren
Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.

Die Auswahl erfolgt durch eine Auswahlkommission.

Bewerbungsverfahren

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, bewerben Sie sich bitte bis zum 05.04.2018 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Diplom-/Masterzeugnis und -urkunde, ggf. Promotionszeugnis, sowie Schulabschlusszeugnis) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter “Berufserfahrungen“ Ihre Arbeitgeber der letzten 5 Jahre und unter “Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Rufnummer 04941 602-240 zur Verfügung.

Ansprechpartner

Fachliche Auskünfte: Herr Brockmann (Tel.: 0261 1306-5214)