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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master) der Fachrichtungen Wasserbau oder Naturwissenschaften (20180460_0002)

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist das wissenschaftliche Institut des Bundes für Forschung, Begutachtung und Beratung auf den Gebieten Gewässerkunde, Wasserbewirtschaftung, Ökologie und Gewässerschutz und eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde sucht für das Referat M3 „Grundwasser, Geologie, Gewässermorphologie“ für die wissenschaftliche Koordination und Bearbeitung von Fragestellungen der quantitativen Gewässerkunde im paneuropäischen Infrastrukturvorhaben DANUBIUS-RI „The international centre for advanced studies on river-sea systems“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer von 2 Jahren eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master)
der Fachrichtungen Wasserbau oder Naturwissenschaften
Der Dienstort ist Koblenz.
Referenzcode der Ausschreibung 20180460_0002

Bewerbungsfrist: 5. April 2018
Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
Vertragsart: befristet
Laufbahn: höherer Dienst
Bewerbergruppe: Tarifbeschäftigte / Beamte

Arbeitsort

Bezeichnung: Bundesanstalt für Gewässerkunde
Ort: Koblenz
PLZ: 56068
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Aufgabengebiet

  • Aufbau und Betrieb der paneuropäischen Forschungsinfrastruktur „Internationales Zentrum zur umfassenden Erforschung von Fluss-Meer-Systemen DANUBIUS-RI“ mit dem Schwerpunkt der Analyse von Flusssystemen, mit Fokus auf quantitativen Aspekten der Gewässerkunde
  • Wissenschaftlich-konzeptionelle Beiträge für DANUBIUS-RI auf nationaler und internationaler Ebene
  • Wissenschaftliche Konzeption von Fachgrundlagen des „Analysis Node“
  • Wissenschaftliche Konzeption und Koordination der Fachgrundlagen zu deutschen „Supersites“
  • Wissenschaftliche Koordination der Beiträge der Abteilung Quantitative Gewässerkunde der BfG zu DANUBIUS-RI auf nationaler und internationaler Ebene
  • Aufbau einer Forschungsagenda im Bereich der quantitativen Gewässerkunde für Danubius-RI
  • Forschung und Entwicklung von Messverfahren und Standards zur Analyse und zum Monitoring von Flusssystemen

Anforderungen

Für die anspruchsvolle Aufgabe in Forschung und Management einer wissenschaftlichen Behörde mit erheblichem öffentlichem Interesse sind folgende Qualifikationen erforderlich bzw. erwünscht:

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) der Fachrichtungen Wasserbau oder Naturwissenschaften mit einem Schwerpunkt in Hydrologie, Umweltwissenschaften, Bauingenieurwesen oder vergleichbarer Fachrichtung

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Vorzugsweise mit Promotion
  • Erfahrungen in der Koordination bzw. Leitung interdisziplinärer Projekte
  • Breite Fachkenntnisse auf dem Gebiet der quantitativen Gewässerkunde
  • Einschlägige, aktuell nachweisbare wissenschaftliche Kompetenz und Aktivität im Bereich der quantitativen Gewässerkunde, vorzugsweise des Gewässermonitorings
  • Erfahrungen in nationalen und internationalen Projektgremien
  • Fähigkeit zum vernetzten Denken
  • Hohe Kommunikationskompetenz, repräsentatives Auftreten in wissenschaftlichen Projekttreffen, Durchsetzungsvermögen
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zur Durchführung von ein- und mehrtägigen Dienstreisen

Arbeitgeber-Leistungen

Die Vergütung erfolgt nach TVöD Entgeltgruppe E14. Eine Besetzung des Dienstpostens mit Beamtinnen/Beamten der Besoldungsgruppe A14 BBesO kann im Rahmen einer Abordnung für die Dauer von 2 Jahren erfolgen.

Besondere Hinweise

Da die Einstellung gem. § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetztes ohne Sachgrund erfolgt, können Bewerber/innen, die in den letzten drei Jahren in einem Arbeitsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland gestanden haben, nicht berücksichtigt werden.

Sie können sich auf ein bestens ausgestattetes Arbeitsumfeld mit einem innovativen Team ebenso freuen wie auf interessante berufliche Herausforderungen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden für tarifbeschäftigte und 41 Stunden für Beamte.

Der Dienstposten ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, daneben unterstützt die BfG bei vorliegenden Voraussetzungen die Möglichkeit der Telearbeit.

Frauen werden verstärkt zur Bewerbung aufgefordert. Frauen werden bei gleicher Qualifikation nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt. Den Belangen des Bundesgleichstellungsgesetzes wird hierbei Rechnung getragen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Sofern Sie einen ausländischen Bildungsabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren
Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.

Die Auswahl erfolgt durch eine Auswahlkommission.

Bewerbungsverfahren

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, bewerben Sie sich bitte bis zum 05.04.2018 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Diplom-/Masterzeugnis und -urkunde, ggf. Promotionszeugnis, sowie Schulabschlusszeugnis) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter “Berufserfahrungen“ Ihre Arbeitgeber der letzten 5 Jahre und unter “Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Rufnummer 04941 602-240 zur Verfügung.

Ansprechpartner

Frau Dr. Hillebrand (Tel.: 0261 1306-5425)

Herr Dr. Vollmer (Tel.: 0261 1306-5481)