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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master) der Fachrichtung Chemie, Umweltwissenschaften, Geoökologie (20180331_0002)

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist das wissenschaftliche Institut des Bundes für Forschung, Begutachtung und Beratung auf den Gebieten Gewässerkunde, Wasserbewirtschaftung, Ökologie und Gewässerschutz und eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde sucht für das Referat G2 „Gewässerchemie“ im Rahmen der „Angewandten Forschung im Bereich der qualitativen Gewässerkunde, Chemie der Küsten- und Übergangsgewässer“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer von zwei Jahren eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Uni-Diplom/Master)
der Fachrichtung Chemie, Umweltwissenschaften, Geoökologie
Der Dienstort ist Koblenz.
Referenzcode der Ausschreibung 20180331_0002

Bewerbungsfrist: 29. März 2018
Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
Vertragsart: befristet
Laufbahn: höherer Dienst
Bewerbergruppe: Tarifbeschäftigte / Beamte

Arbeitsort

Bezeichnung: Bundesanstalt für Gewässerkunde
Ort: Koblenz
PLZ: 56068
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Aufgabengebiet

  • Konzeption, Betreuung und Bewertung von Monitoring-Studien zum Vorkommen und zur Verteilung prioritärer und neuartiger Schadstoffe in marinen Schwebstoffen, Sedimenten, Organismen und im Meerwasser
  • Planung und Betreuung von Laborstudien zur Sorption und Rücklösung sowie zum Photo- und Bioabbau von Schadstoffen unter Berücksichtigung der Besonderheiten mariner Systeme sowie Aufklärung von Abbauwegen
  • Ausarbeitung hochsensitiver Analysemethoden zum Nachweis neuartiger Schadstoffe in marinen Schwebstoffen, Sedimenten, Organismen und im Meerwasser sowie Charakterisierung unbekannter Schadstoffgemische mittels hochauflösender Massenspektrometrie (Non-Target-Analytik, Suspect-Screening)
  • Risikobewertung und Ausarbeitung von Minimierungsstrategien der Schadstoffbelastung, basierend auf den Ergebnissen der Monitoring- und Laborstudien
  • Mitarbeit in internationalen Fachgremien (OSPRA, HELCOM); Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und des Entwicklungsplans „Meeresstrategie für eine Integrierte deutsche Meerespolitik, Verfassen von Projektberichten, wissenschaftlichen Vorträge und Publikationen

Anforderungen

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) der Chemie, Umweltwissenschaften, Geoökologie oder vergleichbarer Fachrichtung

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Mehrjährige Erfahrung in der Probenahme, Analytik und Bewertung organischer und anorganischer Schadstoffe in Umweltmatrizes
  • Breite Kenntnisse mit mehrjähriger Berufserfahrung im Bereich Umweltchemie, instrumentelle organische Analytik, insbesondere Erfahrung mit massenspektrometrischen Verfahren wie LC Tandem MS, LC HR-MS oder ICP-MS
  • Mehrjährige Erfahrung in der Anwendung hochauflösender Massenspektrometrie zur Identifizierung neuartiger Schadstoffe
  • Kenntnisse in Statistik und Modellierung des Verhaltens von Schadstoffen in Umweltmatrizes
  • Erfahrungen mit dem Verfassen von Publikationen in angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sicheres, repräsentatives Auftreten, Durchsetzungsvermögen, ausgeprägte Koordinations- und Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zu ein- und mehrtägigen Dienstreisen und Probenahmen

Arbeitgeber-Leistungen

Die Vergütung erfolgt nach TVöD Entgeltgruppe E13. Eine Besetzung des Dienstpostens mit Beamtinnen/Beamten der Besoldungsgruppe A13h BBesO kann im Rahmen einer Abordnung für die Dauer von zwei Jahren erfolgen.

Besondere Hinweise

Da die Einstellung gem. § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetztes ohne Sachgrund erfolgt, können Bewerber/innen, die in den letzten drei Jahren in einem Arbeitsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland gestanden haben, nicht berücksichtigt werden.

Sie können sich auf ein bestens ausgestattetes Arbeitsumfeld mit einem innovativen Team ebenso freuen wie auf interessante berufliche Herausforderungen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden für tarifbeschäftigte und 41 Stunden für Beamte.

Der Dienstposten ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, daneben unterstützt die BfG bei vorliegenden Voraussetzungen die Möglichkeit der Telearbeit.

Frauen werden verstärkt zur Bewerbung aufgefordert. Frauen werden bei gleicher Qualifikation nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt. Den Belangen des Bundesgleichstellungsgesetzes wird hierbei Rechnung getragen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Sofern Sie einen ausländischen Bildungsabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren
Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.

Die Auswahl erfolgt durch eine Auswahlkommission.

Bewerbungsverfahren

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, bewerben Sie sich bitte bis zum 29.03.2018 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Diplom-/Masterzeugnis und -urkunde, sowie Schulabschlusszeugnis) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter “Berufserfahrungen“ Ihre Arbeitgeber der letzten 5 Jahre und unter “Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Rufnummer 04941 602-240 zur Verfügung.

Ansprechpartner

Fachliche Auskünfte: Herr Dr. Wick (Tel.: 0261 1306-5408)

oder Herr Dr. Pelzer (Tel.: 0261 1306-5276)