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Naturwissenschaftler/in (Uni-Diplom/Master) Fachrichtungen Biologie, Umweltwissenschaften, Chemie (20171786_0002)

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist das wissenschaftliche Institut des Bundes für Forschung, Begutachtung und Beratung auf den Gebieten Gewässerkunde, Wasserbewirtschaftung, Ökologie und Gewässerschutz und eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde sucht für das Referat G3 „Biochemie, Ökotoxikologie“ im Rahmen der flussgebietsspezifischen Schadstoffuntersuchungen in transnationalen Flusseinzugsgebieten – Vorkommen, Transport, Wirkungsspezifische Ökotoxikologie zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine/n

Naturwissenschaftler/in (Uni-Diplom/Master)
Fachrichtungen Biologie, Umweltwissenschaften, Chemie
Der Dienstort ist Koblenz.
Referenzcode der Ausschreibung 20171786_0002

Bewerbungsfrist: 9. Januar 2018
Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
Vertragsart: unbefristet
Laufbahn: höherer Dienst
Bewerbergruppe: Tarifbeschaeftigte

Arbeitsort

Bezeichnung: Bundesanstalt für Gewässerkunde
Ort: Koblenz
PLZ: 56068
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Aufgabengebiet

Der/Die Dienstposteninhaber/in leitet das wirkungsbezogene Analytiklabor des Referates G3 fachlich und ist mit der Expertise zu gewässerkundlichen chemischen und ökotoxikologischen Untersuchungen und deren Zusammenhängen national und international über verschiedene Gremien, Fachgruppen, wissenschaftliche Institutionen sowie mit den Ministerien des BMUB und BMVI vernetzt. Bei dem Dienstposten handelt es sich um Tätigkeiten im Rahmen schwieriger Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, mit überwiegend selbständiger und verantwortlicher Bearbeitung. Der Dienstposten verlangt eine konstant eigenständige und hochwertige Leistung sowie in hohem Maße Spezialkenntnisse und -können. Die Ergebnisse der Arbeiten haben entscheidenden Einfluss auf nationale und internationale gesetzgeberische Maßnahmen, sowie auf Management-Maßnahmen in Flussgebieten, verbunden mit hohem planerischen und organisatorischen Aufwand, sowie mit Auswirkung auf Maßnahmen mit hohem finanziellen Umfang.

Aufgabengebiet:

  • Leitung und Organisation des wirkungsbezogenen chemischen Laboratoriums des Referates G3
  • Identifizierung spezifisch wirkender, partikelgebundener Schadstoffe im Zusammenhang mit effektorientierten Ansätzen
  • Qualitative und quantitative Analyse organischer Schadstoffe in verschiedenen Matrices der Gewässer
  • Bewertung des von ihnen ausgehenden toxischen Stresses
  • Erarbeitung neuer analytischer Methoden zur Untersuchung von Schadstoffen
  • Untersuchungen zur Veränderungen bezüglich der quantitativen und damit verbundenen qualitativen Aspekte des Sedimentmanagements
  • Untersuchung der Wirkungszusammenhänge zwischen Eingriffen in den Sedimenthaushalt und Schadstoffbelastung der Sedimente
  • Untersuchung der Auswirkungen hydrologischer Extremereignisse auf die Gewässergüte
  • Erarbeitung von Beiträge zu den Zielen der EG-Richtlinien über Umwelthaftung zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (2004/35/EG) bzw. zum Hochwasserschutz/Risikomanagement (2007/60/EG)
  • Erarbeitung von Monitoringkonzepten für flussgebietsbezogenes Stoff- und Effektmonitoring
  • Beantragung und federführende Leitung nationaler und internationaler F&E-Projekte der angewandten Forschung auf dem Gebiet der wirkungsbezogenen Analytik (auch Leitung von Konsortien)
  • Erarbeitung chemischer Parameter zur Entwicklung biologisch-ökologischer Indices
  • Leitung nationaler und internationaler Arbeitskreise und Kommissionen
  • Erstellung von Gutachten, Forschungsberichten und Publikationen (peer-reviewed)
  • Präsentation von Ergebnisse bei Konferenzen und sonst. Fachveranstaltungen

Anforderungen

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtungen Biologie, Umweltwissenschaften, Chemie (Uni-Diplom/Master) oder vergleichbarer Fachrichtungen

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Kenntnisse stofflicher Gewässerbelastungen
  • Kenntnisse in chemischer Analytik und Probenvorbereitung
  • Ökotoxikologische Kenntnisse (inkl. praktischer Erfahrungen)
  • Kenntnisse über die nationale und europäische wissenschaftliche Behördenlandschaft
  • Kenntnisse der nationalen und EU-Umweltgesetzgebung
  • Kenntnisse der nationalen und internationalen Normung
  • Eigenständiges, konzeptionelles und methodisches Arbeiten
  • Hohes Engagement im selbständigen Handeln
  • Fähigkeit zur Problemlösung
  • Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
  • Sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen in Deutsch und Englisch
  • Bereitschaft zur Durchführung von ein- und mehrtägigen Dienstreisen

Arbeitgeber-Leistungen

Die Vergütung erfolgt nach TVöD Entgeltgruppe E14.

Besondere Hinweise

Sie können sich auf ein bestens ausgestattetes Arbeitsumfeld mit einem innovativen Team ebenso freuen wie auf interessante berufliche Herausforderungen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Der Dienstposten ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, daneben unterstützt die BfG die Möglichkeit der Telearbeit.

Frauen werden verstärkt zur Bewerbung aufgefordert. Frauen werden bei gleicher Qualifikation nach Maßgabe des § 8 BGleiG bevorzugt berücksichtigt. Den Belangen des Bundesgleichstellungsgesetzes wird hierbei Rechnung getragen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Die Auswahl erfolgt durch eine Auswahlkommission.

Bewerbungsverfahren

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, bewerben Sie sich bitte bis zum 09.01.2018 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte im Verlauf Ihrer Bewerbung den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Diplom-/Master/-zeugnis, sowie Schulabschlusszeugnis) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter “Berufserfahrungen“ Ihre Arbeitgeber der letzten 5 Jahre und unter “Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Rufnummer 04941 602-240 zur Verfügung.

Ansprechpartner

Herr Dr. Reifferscheid (Tel.: 0261 1306-5176)