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Untersuchungsführerin / Untersuchungsführer (Uni-Diplom/Master) (20180364_0002)

Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Zu den Aufgaben zählt insbesondere die Erfassung und Untersuchung von Seeunfällen, die weltweit an Bord oder unter Beteiligung von Schiffen unter deutscher Flagge geschehen. Innerhalb der deutschen Hoheitsgewässer sowie der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) wird die BSU unabhängig vom jeweiligen Flaggenstaat tätig. Darüber hinaus ist die BSU zuständig für das Erstellen von Konzepten zur Verbesserung der Sicherheit des Seeverkehrs, einschließlich des menschlichen Lebens auf See und des Meeresumweltschutzes sowie die Vertretung des Bundes in Angelegenheiten der Seeunfalluntersuchung in internationalen Gremien.

Die BSU sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, unbefristet, eine/einen

Untersuchungsführerin / Untersuchungsführer
(Uni-Diplom/Master)

Der Dienstort ist Hamburg.
Referenzcode der Ausschreibung 20180364_0002

Bewerbungsfrist: 3. April 2018
Arbeitsbeginn: nächstmöglicher Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
Vertragsart: unbefristet
Laufbahn: höherer Dienst
Bewerbergruppe: Tarifbeschäftigte / Beamte

Arbeitsort

Bezeichnung: Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung Hamburg
Ort: Hamburg
PLZ: 20359
Bundesland: Hamburg

Aufgabengebiet

  • Leitung eines Untersuchungsteams, bestehend aus zwei oder drei Personen
  • Entscheiden und unverzügliches Einleiten der für die Untersuchung notwendigen Maßnahmen
  • Durchführung der Unfalluntersuchung und Rekonstruierung des Unfallgeschehens einschließlich der Ermittlung und Analyse aller das Unfallgeschehen begünstigenden Faktoren
  • Abschließende Feststellung der Ursachen des Unfalles, ggf. unter Hinzuziehung von Gutachtern und Erstellung der Untersuchungsberichte und Sicherheitsempfehlungen
  • Vertretung der BSU bei internationalen Zusammenkünften und Workshops sowie Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien
  • Grundsatzarbeit zur Verbesserung der Sicherheit des Seeverkehrs, einschließlich des menschlichen Lebens auf See und der Meeresumwelt, z. B. im Rahmen von Schwerpunktuntersuchungen
  • Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Vortragsveranstaltungen

Anforderungen

Zwingende Anforderungskriterien:

  • Abgeschlossene Hochschulausbildung (Uni-Diplom/Master) vorzugsweise auf nautisch-technischem Gebiet
  • Umfassende technische und betriebliche Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Seefahrtwesens

Wichtige Anforderungskriterien:

  • Englischkenntnisse mindestens der Niveaustufe B1 gem. dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)
  • Fähigkeit und Bereitschaft zu sorgfältiger Arbeitsweise und systematischem sowie eigenverantwortlichem Handeln
  • Sicheres Auftreten und Entscheidungskompetenz sowie gutes schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Kommunikations-, Team- und Konfliktfähigkeit
  • Gutes Verständnis für rechtliche und wirtschaftliche Zusammenhänge
  • Erfahrung im Umgang mit IT-Systemen
  • Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen im In- und Ausland und zur Ausübung von Rufbereitschaft. Die Dienstreisen sind in der Regel planbar und die Rufbereitschaften werden langfristig im Voraus festgelegt
  • Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B (ein eigenes Fahrzeug ist nicht erforderlich)

Arbeitgeber-Leistungen

Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 14 TVöD, soweit die persönlichen und tariflichen Anforderungen erfüllt sind. Im Hinblick auf Personalgewinnung und Personalentwicklung wird die Stufenzuordnung im Einzelfall geprüft.

Für Beamtinnen und Beamte ist der Dienstposten nach Besoldungsgruppe A 14 BBesG gereiht.

Besondere Hinweise

Der Dienstposten ist grundsätzlich zur Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet.

Frauen werden verstärkt zur Bewerbung aufgefordert. Frauen werden bei gleicher Qualifikation nach Maßgabe des § 8 Bundesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt. Den Belangen des Bundesgleichstellungsgesetzes wird hierbei Rechnung getragen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt eingestellt. Es wird jedoch ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Tarifbeschäftigte des Bundes werden darauf hingewiesen, dass der Dienstposten während der Erprobung nur vorübergehend übertragen wird und während der Erprobungszeit keine Höhergruppierung erfolgt, sondern, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, eine Zulage nach § 14 Abs. 3 TVöD bezahlt wird.

Bewerbungsverfahren

Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, bewerben Sie sich bitte bis zum 03.04.2018 über das Elektronische Bewerbungsverfahren (EBV) auf der Einstiegsseite
http://www.bav.bund.de/Einstieg-EBV

Hier geben Sie bitte den oben genannten Referenzcode ein.

Bitte laden Sie im weiteren Verlauf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Studienabschlusszeugnisse und -urkunden, qualifizierte Arbeitszeugnisse/Beurteilungen) als Anlage in Ihr Kandidatenprofil hoch.

Zusätzlich pflegen Sie bitte in Ihrem Kandidatenprofil unter „Ausbildung/Abschlüsse“ Ihren entsprechenden Studienabschluss sowie Ihre Englisch- und IT-Kenntnisse mit Ausprägung. Unter „Berufserfahrung“ tragen Sie bitte die letzten 3 Arbeitgeber (inkl. des Aktuellen) ein.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter http://anabin.kmk.org/no_cache/filter/hochschulabschluesse.html

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Elektronischen Bewerbungsverfahren steht Ihnen die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen unter der Rufnummer 04941 602-240 zur Verfügung.

Ansprechpartner

Fachliche Auskünfte: Herr Kaspera (Tel.: +49(0)40/3190-8300, E-Mail ulf.kaspera@bsh.de)

Allgemeine Fragen: Frau Ritter (Tel.: +49(0)40/3190-8380, E-Mail petra.ritter@bsh.de).