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Was ist unter Projektlaufzeit zu verstehen?

Die Begriffe Projektlaufzeit, Vorhabenlaufzeit und Bewilligungszeitraum sind in diesem Förderprogramm gleichbedeutend. Nach Nr. 7.3 Abs. 6 der Förderrichtlinie soll die Vorhabenlaufzeit nicht länger als 12 Monate betragen. Die Verlängerung der Frist ist nur in begründeten Fällen auf Antrag möglich.

Was ist eine Ladesäule?

Eine Ladesäule ist eine Lademöglichkeit für Elektromobile, die aus einem oder mehreren  Ladepunkten bestehen kann.

Was ist ein Ladepunkt?

Eine Einrichtung, die zum Aufladen von Elektromobilen geeignet und bestimmt ist und an der zur gleichen Zeit nur ein Elektromobil aufgeladen werden kann.

Was ist ein Normalladepunkt?

Ein Ladepunkt, an dem Strom mit einer Ladeleistung von höchstens 22 Kilowatt an ein Elektromobil übertragen werden kann.

Was ist ein Schnellladepunkt?

Ein Ladepunkt, an dem Strom mit einer Ladeleistung von mehr als 22 Kilowatt an ein Elektromobil übertragen werden kann.

Was ist ein Netzanschluss?

Ein Netzanschluss ist die technische Verbindung des Landestandorts an das Energieversorgungsnetz (Nieder- und Mittelspannungsnetz) sowie das Telekommunikationsnetz. Dabei sind die Netzanschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers einzuhalten.

Was ist der Beginn des Vorhabens?

Als Vorhabenbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines dem Projekt zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu werten. Planung, Genehmigungsverfahren usw. gelten nicht als Beginn des Vorhabens.

Was ist unter Projektlaufzeit zu verstehen?

Die Begriffe Projektlaufzeit, Vorhabenlaufzeit und Bewilligungszeitraum sind in diesem Förderprogramm gleichbedeutend. Nach Nr. 7.3 Abs. 6 der Förderrichtlinie soll die Vorhabenlaufzeit nicht länger als 12 Monate betragen. Die Verlängerung der Frist ist nur in begründeten Fällen auf Antrag möglich.

Was ist unter Ertüchtigung des Standortes auf Seiten des Netzes zu verstehen?

Damit ist die baulich-technische Anpassung einer Ladestation zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bezüglich des Netzanschlusses gemeint.

Was ist unter einem zusätzlichen Mehrwert zu verstehen?

Ein zusätzlicher Mehrwert kann durch die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur und die Ertüchtigung des Netzanschlusses entstehen. Dieser liegt z.B. vor, wenn die bestehende Ladeinfrastruktur

  • zur Erfüllung der Mindestanforderungen aus der LSV in der jeweils aktuellen Fassung bzw. dieser Förderrichtlinie ertüchtigt wird,
  • bereits den Anforderungen hinsichtlich der Steckerstandards der LSV entspricht, hinsichtlich der Leistungsfähigkeit ertüchtigt wird und somit die Dauer des Ladevorgangs auf das nach dem jeweiligen Stand der Technik bestmögliche Maß verkürzt wird,
  • eine Ertüchtigung hinsichtlich der Authentifizierungsoptionen erfolgt.