Navigation und Service

Worauf ist bei der Beantragung von Beihilfe zu achten?

Es kann nur über eine Beihilfe entschieden werden, wenn ein schriftlicher Antrag der beihilfeberechtigten Person vorliegt.

Für die Antragstellung sind Formblätter vorgeschrieben. Diese stehen zum Download zur Verfügung.

Der Beihilfeantrag muss vom Beihilfeberechtigten eigenhändig unterschrieben werden. Es bedarf der Vorlage einer Vollmacht, wenn eine andere Person die Berechtigung zur Antragstellung erhalten soll.

Bei der erstmaligen Antragstellung sind vollständige Angaben erforderlich. Fehlende oder unvollständige Angaben machen Rückfragen erforderlich, die zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Beihilfeanträge führen.

Angaben zu den Versicherungsverhältnissen, zur Berücksichtigungsfähigkeit von Kindern im Familienzuschlag sind durch Vorlage geeigneter Nachweise zu belegen.

Ergeben sich Änderungen in den persönlichen Verhältnissen, sind diese der Festsetzungsstelle umgehend anzuzeigen.

Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die mit dem Beihilfeantrag geltend gemachten Aufwendungen insgesamt mehr als 200,00 EUR betragen und diese innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen oder der Ausstellung der Rechnung beantragt werden. Die Festsetzungsstelle kann bei drohender Verjährung oder zur Vermeidung unbilliger Härten Ausnahmen zulassen.

Die Aufwendungen sind durch Belege nachzuweisen. In der Regel genügt die Vorlage von Rechnungsduplikaten oder Kopien. Auf Rezepten muss die Pharmazentralnummer des verordneten Arzneimittels angegeben sein, es sei denn, sie ist wegen des Kaufes im Ausland nicht erforderlich.