Navigation und Service

Wer kann Beihilfe erhalten?

Beamte, Richter, Ruhestandsbeamte sowie deren Hinterbliebene erhalten für sich und ihre berücksichtigungsfähigen Personen Beihilfen, solange sie Anspruch auf Dienstbezüge, Anwärterbezüge, Ruhegehalt, Witwen- oder Waisengeld haben.

Berücksichtigungsfähige Personen sind der Ehegatte oder Lebenspartner des Beihilfeberechtigten (sofern dessen Einkommen 17.000,- Euro im vorletzten Kalenderjahr vor der Antragsstellung nicht erreicht) sowie die im Familienzuschlag berücksichtigungsfähigen Kinder des Beihilfeberechtigten (soweit diese nicht aus eigenem Recht beihilfeberechtigt sind).

Ein Beihilfeanspruch besteht nur noch für Tarifbeschäftigte, die vor dem 01.08.1998 in einem ununterbrochenen Arbeitsverhältnis mit dem Bund standen und deren Beihilfeanspruch im damaligen BAT oder MTArb geregelt war. Dies bedeutet, dass alle Tarifbeschäftigten, die nach dem 31.07.1998 erstmals eingestellt worden sind, keine Beihilfe zu den Aufwendungen in Krankheitsfällen erhalten können. Tarifbeschäftigten in Teilzeitbeschäftigung kann zu den beihilfefähigen Aufwendungen nur anteilig im Verhältnis zur regelmäßigen Wochenarbeitszeit einer Vollzeitkraft Beihilfe gewährt werden.

Für Tarifbeschäftigte die nach BAT-Ost eingestellt wurden, besteht kein Beihilfeanspruch.

Ab dem Zeitpunkt der Verrentung und mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses erlischt der Beihilfeanspruch.